Wie sieht eigentlich ein Arbeitsplatz außerhalb einer Werkstatt aus? Genau dieser Frage gingen kürzlich 16 junge Erwachsene vom Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth bei uns nach. Dabei tauchten sie mitten in unsere Produktion ein.
Vom Klassenzimmer in die Arbeitswelt
Die Besuchergruppe befand sich in einer spannenden Übergangsphase: Die jungen Erwachsenen haben ihre Schulzeit an der privaten Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung abgeschlossen und besuchen aktuell den Berufsbildungsbereich der HPZ-Werkstätten. Dort lernen sie verschiedene Tätigkeiten kennen und können herausfinden, welche Aufgaben und Arbeitsbereiche zu ihnen passen.
Ein Tag voller Eindrücke
Von Beginn an war die Neugier groß. Während der Führung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in unsere Abläufe, Maschinen und die verschiedenen Arbeitsschritte, die notwendig sind, bis aus vielen Einzelteilen ein ganz persönliches Fotopuzzle entsteht. Die Gruppe zeigte großes Interesse, stellte Fragen und verfolgte die einzelnen Stationen mit sichtbarer Begeisterung.
Begeisterung, die in Erinnerung bleibt
Besonders gefreut hat uns das positive Feedback im Nachgang. Uns wurde zurückgemeldet, wie sehr der Ausflug begeistert hat und wie spannend es war, einen Einblick in einen Betrieb außerhalb der Werkstatt zu erhalten.
Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig es ist, unterschiedliche Arbeitswelten erlebbar zu machen und neue Perspektiven zu eröffnen.



Über das HPZ Irchenrieth
Das HPZ Irchenrieth ist eine große soziale Einrichtung in der nördlichen Oberpfalz. Es begleitet und unterstützt Menschen mit geistigen, körperlichen, mehrfachen Behinderungen sowie psychischen Erkrankungen in allen Lebensphasen. Ziel ist es, Teilhabe zu ermöglichen, individuelle Fähigkeiten zu fördern und Integration aktiv zu leben, sei es in Werkstätten oder auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Gemeinsam Perspektiven schaffen
Auch für uns war dieser Besuch etwas Besonderes. Er hat einmal mehr gezeigt, wie bereichernd der Austausch zwischen unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten sein kann. Solche Begegnungen schaffen Verständnis, eröffnen neue Perspektiven und bleiben auf beiden Seiten in Erinnerung.
Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und freuen uns darauf, den einen oder anderen vielleicht eines Tages wiederzusehen.



